Es gibt diesen Moment – irgendwann Anfang September, wenn ich von der Fähre auf der E22 Richtung Norden fahre und plötzlich die ersten roten Blätter sehe. Die Buchenwälder Schonens beginnen ihr Herbst-Feuerwerk. Und ich denke: Warum war ich nicht schon früher drauf gekommen?
Das Herbstlaub: Ein Naturschauspiel das nicht jeder kennt
Südschweden ist Europa's nördlichste Buchenwaldregion. Das bedeutet: Im September und Oktober eine Laubfärbung die mit dem Siebengebirge oder dem Schwarzwald mithalten kann – aber ohne Touristenmassen.
Der Söderåsen Nationalpark nordwestlich von Malmö ist meine erste Adresse: tiefe Schluchten, alte Buchen in Herbstfarben, markierte Wanderwege. Atemberaubend und kaum besucht.
Strände ohne Menschen
Die schwedischen Ostseebäder – Falsterbo, Skillinge, Käseberga – sind im September fast menschenleer. Das Wasser ist noch 16–18°C warm (Hochsommer-Nachzügler), die Sonne scheint oft und die Parkplätze sind frei.
Die Preise: Der schönste Nebeneffekt
September liegt außerhalb der Schulferienzeiten. TT-Line Tickets kosten oft 40–50% weniger als im August. Hotels und Ferienhäuser haben Kapazität. Das Kombination aus günstiger Fähre + günstiger Unterkunft macht September zum finanziell attraktivsten Schweden-Monat.
Was man einpacken sollte
Schichten-Prinzip: T-Shirt, Pullover, leichte Jacke. Es kann warm sein (18–22°C tagsüber) oder frisch (12–15°C). Der Wind an der Küste macht den Unterschied. Wassertemperatur noch angenehm – Badehose einpacken lohnt sich trotzdem.
Mehr zur Route: Hier findest du den aktuellen Fahrplan und weitere Reisetipps.
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Ticket buchen →Häufige Fragen
Tagsüber 14–20°C, Nächte kühler (8–12°C). Ostsee noch 16–18°C warm.
Ja – deutlich günstiger als Juli/August. Oft 40–50% günstiger als Hochsaison.
Nichts mehr – aber das Herbstlaub der Buchenwälder ist das Spektakel.