Fähre bedeutet nicht Kantinen-Essen. Das war meine erste echte Überraschung auf der TT-Line. Ich hatte mit Pommes und lauwarmem Kaffee gerechnet – und stattdessen ein ordentliches skandinavisches Buffet bekommen.
Ich will ehrlich sein: Es ist kein Fine Dining, und das erwartet auch niemand. Aber es ist deutlich besser als man nach dem Preis erwarten würde – und deutlich besser als bei vielen anderen Fährlinien in Europa.
Das Abend-Buffet: Was wirklich draufsteht
Das Hauptrestaurant bietet ein Buffet mit wechselnden Gerichten. Typische Abendkomponenten: gegrillter Fisch (meistens Lachs oder Hering – gut zubereitet), eine Fleischoption (Hühnchen oder Rind), eine gute Suppe, ein umfangreiches Salatbuffet mit frischen Zutaten, skandinavische Beilagen wie Kartoffeln, Preiselbeeren und verschiedene Saucen. Der Dessertbereich ist ordentlich bestückt.
Der Preis liegt je nach Schiff und Saison bei 22–35 Euro pro Person für das Abend-Buffet. Kinder unter 6 Jahren essen kostenlos, Kinder bis 12 Jahre zahlen einen reduzierten Preis. Das klingt nicht günstig, ist aber für ein vollständiges Abendessen an Bord fair.
Meine persönlichen Empfehlungen
Ich hole mir immer zuerst eine Portion Räucherlachs vom Buffet – den machen sie gut. Dazu eine Scheibe Knäckebrot, etwas Crème fraîche. Dann eine Runde zur Suppe. Dann schau ich, was beim heißen Buffet am besten aussieht.
Was ich bei meiner ersten Fahrt unterschätzt habe: Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen – falls du die Nachtfahrt nimmst – ist ein echter Höhepunkt. Frische Brötchen, skandinavische Käse- und Wurstauswahl, Rührei, Müsli, Joghurt. Das macht Lust auf Schweden.
Die Caféteria: Die günstigere Alternative
Wer nicht ins Buffet-Restaurant will, hat mit der Caféteria eine sehr gute Alternative. Belegte Brötchen (frisch), warme Snacks (Würstchen, Paninis), Kaffee, Tee, Gebäck und kleine Süßigkeiten. Für ein einfaches Abendessen oder Frühstück völlig ausreichend – und deutlich günstiger als das Buffet.
Für Familien mit kleinen Kindern, die keine große Mahlzeit brauchen, ist die Caféteria oft die bessere Wahl. Schneller, stressfreier, und man ist nicht an feste Buffet-Zeiten gebunden.
Duty-Free: Lohnt sich wirklich
Der Duty-Free Shop an Bord bietet Alkohol, Süßwaren und Tabak zu guten Preisen – deutlich günstiger als in schwedischen Läden. Das Schweizer Schokoladensortiment ist überraschend gut. Wer regelmäßig nach Schweden fährt kennt das Ritual: Kurz vor Einfahrt in den schwedischen Hafen noch schnell ins Duty-Free.
Wichtig: In Schweden sind alkoholische Getränke über 3,5% nur im staatlichen Systembolaget erhältlich – und teurer als in Deutschland. Was du auf der Fähre kaufst, spart Geld und Umwege.
Eigene Speisen: Erlaubt und unkompliziert
Eigenes Essen an Bord mitzubringen ist ausdrücklich erlaubt. Viele Familien mit Kindern machen das. Tische in den Lounges stehen zur freien Verfügung – niemand schaut komisch, wenn du dir belegte Brote mitgebracht hast. Für Veganer oder Menschen mit spezifischen Ernährungsbedürfnissen ist das die einfachste Lösung.
Was du allerdings an Bord kaufen solltest: Kaffee. Der ist gut, frisch und kommt aus echten Maschinen. Ein Becher Kaffee auf dem Außendeck beim Ablegen von Travemünde – das ist eines meiner liebsten kleinen Reiseerlebnisse.
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